Aufnahmeverfahren

Generelle Voraussetzung der Inanspruchnahme des Angebotes ist der Wunsch des Menschen mit Behinderung ambulant betreut zu werden. Sie haben das Ziel noch eigenständiger und selbstbestimmter leben zu können.

Menschen, die sich in vollstationärer/stationärer Betreuung befinden oder aus der Häuslichkeit kommen, können in die ambulante Betreuung wechseln.

Haben sie bereits ein gewisses Maß an Selbständigkeit erlangt und sie wünschen eine selbständige Wohnform mit Betreuung, wird entsprechend mit einem durch das Amt für Jugend und Soziales in Zusammenarbeit mit den Trägern der Stadt erarbeitetes Antragsverfahren der Wechsel durchgeführt.

  1. Antragsstellung beim Amt für Jugend und Soziales erfolgt durch den Hilfesuchenden/die Hilfesuchende, gesetzlichen Betreuer/in oder der stationären Einrichtung. Der Sozialhilfeträger fordert vorhandene ärztliche Gutachten, aktuelle Entwicklungsberichte und Nachweise zur Behinderung ein. Diese werden an das Gesundheitsamt weitergeleitet.
  2. Das Gesundheitsamt schätzt anhand einer persönlichen Begutachtung das Aktivitätsprofil und den möglichen Hilfeumfang der Nutzer ein. Dabei stehen die Bedürfnisse und Wünsche der Nutzer im Vordergrund. Diese Einschätzung wird an das Amt für Jugend und Soziales zurückgeleitet.
  3. Teilhabegespräch im Amt

Teilnehmer:

- gerichtlich bestellte(r) Betreuer/Betreuerin

- Familienangehörige

- Vertreter/in vom Gesundheitsamt

- Mitarbeiter/in vom Amt für Jugend und Soziales und

- ein(e) Vertreter/in des ambulanten Dienstes

Im ersten Teilhabegespräch erfolgt die konkrete Bedarfserfassung, Zielvereinbarungen für die einzelnen Bedarfsbereiche (kurz- und langfristige Zielsetzungen) und Fortschreibungstermine. Dauer und Umfang der Hilfen werden festgelegt.

 

Umsetzung 2017 durch Webdesign Frankfurt (Oder) ADWESO.com.